Natürlich begleitet durch die Wechseljahre

Natürlich begleitet durch die Wechseljahre: Calcium, Vitamin D und Sauerkirschen-Extrakt bewusst in den Alltag integrieren
Die Wechseljahre sind keine Krankheit. Sie sind ein natürlicher biologischer Übergang, in dem sich der weibliche Körper auf ein neues hormonelles Gleichgewicht einstellt. Trotzdem kann sich diese Zeit für jede Frau anders anfühlen: Manche erleben sie fast unbemerkt, andere empfinden körperliche Veränderungen, unruhige Nächte oder emotionale Schwankungen als deutliche Belastung. Gleichzeitig entsteht häufig der Wunsch, die eigene Ernährung, Bewegung und tägliche Routine bewusster zu gestalten.
Die Bioherba Menopause Kapseln und der Bioherba Sauerkirsche Extrakt können die tägliche Ernährung mit ausgewählten Nährstoffen und Pflanzenextrakten ergänzen. Dabei ist eine realistische Einordnung wichtig: Nahrungsergänzungsmittel behandeln keine Wechseljahrsbeschwerden und ersetzen weder eine ausgewogene Ernährung noch eine medizinische Beratung. Sie können jedoch Teil eines durchdachten Lebensstils sein, wenn ihre Inhaltsstoffe zu den persönlichen Ernährungsbedürfnissen passen.
Die Wechseljahre verstehen: eine Phase, kein einzelner Moment
Im alltäglichen Sprachgebrauch werden „Wechseljahre“ und „Menopause“ häufig gleichgesetzt. Medizinisch bezeichnen sie jedoch nicht genau dasselbe. Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, umfassen einen Übergangszeitraum von mehreren Jahren. Die Menopause ist dagegen die letzte Regelblutung. Sie lässt sich erst rückblickend feststellen, wenn zwölf Monate lang keine weitere Monatsblutung aufgetreten ist.
Im Durchschnitt erleben Frauen ihre letzte Regelblutung etwa im Alter von 51 Jahren. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch deutlich früher oder später liegen. Bereits einige Jahre zuvor kann der Zyklus unregelmäßiger werden, weil die Eierstöcke zunehmend weniger Östrogen und Progesteron produzieren.
Diese hormonelle Umstellung verläuft nicht geradlinig. Deshalb können sich Wohlbefinden, Schlaf und körperliches Empfinden zeitweise verändern. Typisch sind vor allem Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Treten sie nachts auf, kann der Schlaf darunter leiden. Müdigkeit und Konzentrationsprobleme am folgenden Tag sind dann oft eher eine Folge der gestörten Nachtruhe als ein eigenständiges Symptom.
Auch die Schleimhäute können trockener und empfindlicher werden. Manche Frauen berichten zudem über Stimmungsschwankungen, eine veränderte sexuelle Lust oder ein anderes Körpergefühl. Nicht jede Veränderung in dieser Lebensphase ist allerdings unmittelbar auf die Hormone zurückzuführen. Beruflicher Stress, familiäre Aufgaben, Schlafmangel, Beziehungen und das allgemeine Älterwerden spielen ebenfalls eine Rolle.
Wie sich die Wechseljahre auf das Lebensgefühl auswirken können
Die Wechseljahre sind nicht nur ein körperlicher Prozess. Für viele Frauen fallen sie in eine Lebensphase, in der sich gleichzeitig andere Bereiche neu ordnen. Kinder werden selbstständiger, Eltern benötigen möglicherweise Unterstützung, berufliche Prioritäten verändern sich oder die eigene Gesundheit rückt stärker in den Mittelpunkt.
Das kann widersprüchliche Gefühle auslösen. Einige Frauen erleben Unsicherheit, weil der Körper plötzlich anders reagiert als gewohnt. Andere empfinden das Ende von Menstruation und Verhütungsfragen als Befreiung. Manche beginnen, ihre Ernährung genauer zu betrachten, regelmäßiger Sport zu treiben oder bewusster Grenzen zu setzen.
Auch das gesellschaftliche Bild der Menopause beeinflusst, wie Frauen diese Zeit wahrnehmen. Wird sie ausschließlich als Verlust von Jugend oder Weiblichkeit dargestellt, kann das unnötigen Druck erzeugen. Dabei berichten viele Frauen auch von neuer Freiheit, größerer Selbstsicherheit und dem Wunsch, die kommenden Jahre aktiver nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Ein hochwertiger Lebensstil in den Wechseljahren sollte deshalb nicht auf Angst beruhen. Sinnvoller ist ein ruhiger, realistischer Blick auf die eigenen Bedürfnisse: Was tut mir gut? Wie schlafe ich? Bewege ich mich regelmäßig? Ist meine Ernährung abwechslungsreich? Gibt es Beschwerden, die ärztlich abgeklärt werden sollten?
Warum die Knochengesundheit jetzt stärker in den Fokus rückt
Östrogen wirkt unter anderem auf den Knochenstoffwechsel. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, kann der Abbau von Knochenmasse zunehmen. Das bedeutet nicht, dass jede Frau nach der Menopause automatisch eine Osteoporose entwickelt. Die Knochengesundheit wird von mehreren Faktoren beeinflusst – darunter Alter, genetische Veranlagung, Körpergewicht, Bewegung, Rauchen sowie die Versorgung mit Calcium und Vitamin D.
Calcium ist ein wesentlicher Bestandteil von Knochen und Zähnen. Fast der gesamte Calciumvorrat des Körpers befindet sich dort. Der Mineralstoff ist außerdem an der normalen Funktion von Muskeln, Nervensystem und Blutgerinnung beteiligt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen grundsätzlich eine tägliche Calciumzufuhr von 1.000 mg. Gute natürliche Quellen sind beispielsweise Milch und Milchprodukte, calciumreiches Mineralwasser, grünes Gemüse, Nüsse und Samen.
Vitamin D spielt ebenfalls eine Rolle im Knochenstoffwechsel. Es unterstützt die normale Aufnahme und Verwertung von Calcium und trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Eine Besonderheit ist, dass der Körper Vitamin D vor allem mithilfe von UVB-Strahlung in der Haut bildet. Über Lebensmittel wird meist nur ein kleinerer Anteil aufgenommen. Bei fehlender körpereigener Bildung nennt die DGE für Erwachsene einen Schätzwert von 20 Mikrogramm pro Tag.
Ob eine zusätzliche Einnahme individuell sinnvoll ist, hängt jedoch von der gesamten Ernährung, der Sonnenexposition, dem Alter, möglichen Erkrankungen und bereits eingenommenen Präparaten ab. Mehr ist nicht automatisch besser. Besonders bei hoch dosierten Präparaten oder einer Kombination mehrerer Nahrungsergänzungsmittel sollte die Gesamtzufuhr berücksichtigt werden.
Gesundheitsbezogene Werbung für Lebensmittel muss klar, zutreffend und wissenschaftlich abgesichert sein.
Nicht zulässig wäre dagegen der Eindruck, die Kapseln könnten Hitzewallungen, Schlafstörungen oder andere Wechseljahrsbeschwerden behandeln. Dafür bietet die Zusammensetzung keine Grundlage, und Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht wie Arzneimittel mit der Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Krankheiten beworben werden.
Bioherba Sauerkirsche Extrakt: Pflanzenextrakt kombiniert mit Kupfer
Der Bioherba Sauerkirsche Extrakt 380 mg enthält laut Produktseite einen 10:1-Extrakt aus der Frucht der Sauerkirsche, botanisch Prunus cerasus L. Ergänzt wird die Rezeptur durch Kupfer in Form von Kupfersulfat. Die Kapselhülle besteht nach den veröffentlichten Zutatenangaben aus Gelatine. Das Produkt ist daher nicht als vegan zu bezeichnen.
Das Extraktverhältnis 10:1 beschreibt grundsätzlich das Verhältnis zwischen eingesetztem Pflanzenmaterial und gewonnenem Extrakt. Es sollte jedoch nicht automatisch als Aussage über eine bestimmte Wirksamkeit verstanden werden. Entscheidend sind zusätzlich Rohstoffqualität, Herstellungsverfahren und eine nachvollziehbare Produktspezifikation.
Für die Sauerkirsche selbst sollten in der Werbung keine nicht zugelassenen Wirkversprechen formuliert werden. Aussagen wie „gegen Gelenkschmerzen“, „für besseren Schlaf“ oder „senkt Entzündungen“ wären für ein Nahrungsergänzungsmittel rechtlich problematisch, sofern dafür keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe besteht.
Die rechtlich belastbaren gesundheitlichen Aussagen des Produkts beziehen sich deshalb auf das zugesetzte Kupfer. Unter den vorgesehenen Bedingungen darf unter anderem kommuniziert werden:
Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei.
Kupfer trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Kupfer trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
Diese Aussagen sind keine Versprechen einer spürbaren Sofortwirkung. Sie beschreiben normale physiologische Funktionen eines essenziellen Spurenelements.
Wie beide Produkte in eine bewusste Routine passen können
Die Menopause Kapseln und der Sauerkirschen-Extrakt haben unterschiedliche Schwerpunkte. Das erste Produkt liefert Calcium und Vitamin D. Das zweite kombiniert einen Pflanzenextrakt mit Kupfer. Sie sollten daher nicht als therapeutisches „Menopause-Set“ dargestellt werden, sondern als zwei Nahrungsergänzungsmittel, die verschiedene Nährstoffe bereitstellen.
Bioherba Menopause Kapseln: Calcium und Vitamin D im Mittelpunkt
Die Bezeichnung „Menopause Kapseln“ beschreibt bei diesem Produkt die angesprochene Lebensphase. Nach den aktuell auf der Bioherba-Produktseite veröffentlichten Angaben besteht die Rezeptur aus Calciumcitrat, Gelatine und Cholecalciferol, also Vitamin D3. Es handelt sich damit nicht um ein pflanzliches Menopause-Komplexpräparat, sondern um ein Nahrungsergänzungsmittel mit Calcium und Vitamin D.
Calciumcitrat ist eine Calciumverbindung, die als Mineralstoffquelle eingesetzt wird. Für die Kommunikation ist dabei eine klare Unterscheidung wichtig: Die Menge des Calciumcitrats ist nicht identisch mit der Menge des enthaltenen elementaren Calciums. Maßgeblich für die Nährstoffzufuhr ist der auf dem Etikett angegebene reine Calciumgehalt pro empfohlener Tagesdosis.
Für Calcium und Vitamin D dürfen nur zugelassene gesundheitsbezogene Angaben verwendet werden, sofern das Produkt die jeweiligen Verwendungsbedingungen erfüllt. Rechtssicher sind beispielsweise:
Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt.
Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Darüber hinaus darf Vitamin D unter den gesetzlichen Voraussetzungen unter anderem mit der normalen Funktion des Immunsystems, der normalen Muskelfunktion sowie der normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor in Verbindung gebracht werden. Welche Aussagen konkret genutzt werden dürfen, richtet sich nach dem tatsächlichen Nährstoffgehalt und den Bedingungen der europäischen Health-Claims-Regelung.
Eine seriöse Kommunikation könnte lauten:
Die Kombination ergänzt die tägliche Ernährung mit Calcium, Vitamin D, Kupfer und einem konzentrierten Sauerkirschen-Extrakt. Calcium und Vitamin D tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei. Kupfer unterstützt die Erhaltung von normalem Bindegewebe und trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Bei gemeinsamer Einnahme sollten stets die Verzehrempfehlungen auf den aktuellen Produktetiketten eingehalten werden. Nach den gegenwärtigen Angaben auf der Website werden für beide Produkte jeweils zweimal täglich zwei Kapseln empfohlen. Da Produktrezepturen und Kennzeichnungen geändert werden können, ist immer das Etikett der tatsächlich gekauften Packung maßgeblich.
Wer Medikamente einnimmt, an Nierenproblemen, Störungen des Calciumstoffwechsels oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, sollte die Einnahme vorher ärztlich oder pharmazeutisch abklären. Das gilt auch dann, wenn bereits weitere Präparate mit Calcium, Vitamin D oder Kupfer verwendet werden.
Praktische Tipps für den Alltag in den Wechseljahren
Nahrungsergänzungsmittel sind nur ein kleiner Bestandteil eines gesundheitsbewussten Alltags. Für die Knochen sind neben einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung vor allem regelmäßige körperliche Aktivität und Muskelarbeit wichtig. Spaziergänge, Treppensteigen, moderates Krafttraining, Tanzen oder andere belastende Bewegungsformen können sich positiv auf Fitness, Muskelkraft und Beweglichkeit auswirken.
Auch eine einfache Ernährungsroutine kann viel bewirken. Calciumreiche Lebensmittel lassen sich über den Tag verteilen: etwa Naturjoghurt, Käse, calciumreiches Mineralwasser, Grünkohl, Brokkoli, Mandeln oder Sesam. Für Vitamin D spielen vor allem regelmäßige Aufenthalte im Freien und – abhängig von Jahreszeit, Hauttyp und persönlichen Voraussetzungen – die körpereigene Bildung eine Rolle.
Bei Hitzewallungen kann es hilfreich sein, Kleidung in mehreren dünnen Schichten zu tragen, das Schlafzimmer eher kühl zu halten und persönliche Auslöser zu beobachten. Manche Frauen empfinden Alkohol, sehr scharfe Speisen, heiße Getränke oder Stress als verstärkend. Solche Zusammenhänge sind individuell; ein kleines Symptomtagebuch kann dabei helfen, persönliche Muster zu erkennen.
Entspannungsverfahren, Yoga und Atemübungen beseitigen Hitzewallungen nicht zuverlässig, können aber das allgemeine Wohlbefinden unterstützen. Bewegung hilft darüber hinaus, die körperliche Belastbarkeit zu erhalten und ein stabiles Körpergewicht zu fördern.
Wann ärztlicher Rat wichtig ist
Die Wechseljahre sind ein natürlicher Lebensabschnitt, doch nicht jedes Symptom sollte automatisch damit erklärt werden. Sehr starke oder ungewöhnliche Blutungen, Blutungen nach längerer Menstruationspause, anhaltende depressive Verstimmungen, starke Schmerzen oder erhebliche Schlafprobleme gehören ärztlich abgeklärt.
Auch bei ausgeprägten Hitzewallungen oder Beschwerden der Scheidenschleimhaut stehen verschiedene medizinische und nicht hormonelle Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Hormontherapie kann bei starken Beschwerden wirksam sein, ist aber mit individuellen Risiken verbunden und sollte gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt sorgfältig abgewogen werden.
Bewusst ergänzen, realistisch bleiben
Die Wechseljahre verlangen nicht nach Perfektion. Häufig geht es vielmehr darum, den eigenen Körper neu kennenzulernen und Gewohnheiten anzupassen, die langfristig guttun.
Die Bioherba Menopause Kapseln ergänzen die Ernährung mit Calcium und Vitamin D. Der Bioherba Sauerkirsche Extrakt verbindet einen konzentrierten Fruchtextrakt mit Kupfer. Beide Produkte können in eine bewusste Routine eingebunden werden, sollten aber nicht als Ersatz für eine vielseitige Ernährung oder als Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden verstanden werden.
Nahrungsergänzungsmittel müssen in Deutschland entsprechend der Nahrungsergänzungsmittelverordnung gekennzeichnet werden. Dazu gehören unter anderem die empfohlene Tagesdosis, der Hinweis, diese nicht zu überschreiten, der Hinweis auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie die Aufbewahrung außerhalb der Reichweite kleiner Kinder. Werbung darf zudem nicht vermitteln, eine angemessene Nährstoffversorgung sei durch eine ausgewogene Ernährung grundsätzlich unmöglich.
So entsteht eine Kommunikation, die hochwertig und zugleich glaubwürdig bleibt: nah an den Bedürfnissen von Frauen, transparent bei den Inhaltsstoffen und frei von überzogenen Versprechen.







